Konzert N°4: «Und wollte ich Schmerz singen, ward er mir zur Liebe.»

Schubert reloaded

 

 

Pforte um 8  |  Fr 20. September, 20 Uhr 

Pförtnerhaus Feldkirch

 

 

Franz Schubert (1797–1928): 

Liederzyklus «Die schöne Müllerin» für Singstimme 

und Klavier D795 nach Gedichten von Wilhelm Müller 

in einer Bearbeitung für Tenor und Streichquintett von François Poly

 

Klaviersonate op. 78, D894 in G-Dur 

in einer Bearbeitung für Streichsextett von F. Poly

1. Molto moderato e cantabile

2. Andante 

3. Menuetto

4. Allegretto

 

 

 

Rainer Trost Tenor

Christel Lee Violine

Francesca Temporin Violine

Klaus Christa Viola

N. N. Viola

François Poly Violoncello

Ryutaro Hei Kontrabass 

 

 

Schubert Reloaded

Schuberts berührender Liederzyklus «Die schöne Müllerin» erzählt von einer leidenschaftlichen, aber unerfüllten Liebe:

In den zwanzig Liedern gehen wir durch alle Phasen des Sehnens und Hoffens, am Ende macht sich die nackte Verzweiflung breit.

Als Streicher beschäftigte mich schon seit Jahren die Sanglichkeit und die klangliche Vielschichtigkeit seines Klaviersatzes. Eines Tages wollte ich folgender Frage nicht mehr ausweichen: Wie würde es klingen, wenn wir diesen Klaviersatz mit den unendlichen Klangnuancen der Streichinstrumente erforschen würden?

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Die Leiter an der richtigen Wand oder was wir von Schubert lernen können

Was allen unseren Träumen wahrscheinlich gemeinsam ist, ist das Streben nach einem glücklichen und erfüllten Leben. Dagegen ist nichts einzuwenden. Die entscheidende Frage kommt erst danach: Wie können wir in dieses glückliche Leben eintauchen? Und spätestens da entbrennt die brisante Diskussion: Ist ein glückliches Leben ein «gechilltes» Leben, um

einen Begriff unserer Tage zu verwenden, oder vielleicht etwas ganz anderes?

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