«Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug.»

Frauen komponieren im Wien der Jahrhundertwende

 

 

Pforte im Frauenmuseum  |  Sa 19. Oktober, 17 Uhr 

Frauenmuseum Hittisau

 

 

Werke von Maria Bach, Frida Kern, Johanna Müller-Hermann und Vilma Webenau

 

Trotz intensivem Bemühen, die Rechtsnachfolge von Maria Bach zu klären, ist es uns bis zur Drucklegung nicht gelungen,

eine Aufführungserlaubnis ihrer Handschriften zu erwirken. Wir bleiben dran und Sie dürfen sich auf ein farbiges Programm

voller großartiger Wiederentdeckungen freuen.

 

 

Christine Busch Violine

Elene Meipariani Violine

Klaus Christa Viola

Mathias Johansen Violoncello

Akiko Shiochi Klavier

& Kammerchor Vocale Neuburg 

 

Leitung Oskar Egle

 

 

 

 

 

Wien, wie es keiner kennt

 

Ihrer Komposition seien Charakteristika zu entnehmen, die «nicht gerade einen weiblichen Komponisten vermuten ließen.»

So schrieb der Kritiker R. Specht über das Streichquartett von Johanna Müller-Hermann in der Zeitung «Der Merker» am

1. März 1911.

 

Dieses Zitat zeigt, mit welchen Vorurteilen sich Komponistinnen über Jahrhunderte herumschlagen mussten. Abgesehen von der Tatsache, dass es dem Kritiker nicht einfiel, dem Wort «Komponist» eine weibliche Form abzugewinnen, dürfen wir durchaus darüber rätseln, was das wohl für Charakteristika waren, die keinen «weiblichen Komponisten vermuten ließen»

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