Konzert N°5: «Ich setzte den Fuß in die Luft   und sie trug.»

Frauen komponieren im Wien der Jahrhundertwende

 

 

Pforte um 7  |  Do 17. Oktober, 19 Uhr 

Pforte um 8  |  Fr 18. Oktober, 20 Uhr 

Festsaal des Landeskonservatoriums Feldkirch

Pforte im Frauenmuseum | Sa 19. Oktober, 17 Uhr im Frauenmuseum Hittisau

 

Maria Bach (1896–1978)

 

Streichquintett 1936 für 2 Violinen, Viola und 2 Violoncelli

1. Bewegt, energisch

2. Thème e variations

3. Sakraler Tanz

 

Maria Bach und Johanna Müller-Hermann (1868–1941): Lieder für gemischten Chor

 

Maria Bach: Die Freundin des Hafis

Johanna Müller-Hermann Der Vögel Abschied

Johanna Müller-Hermann Frühe

Maria Bach Wiegenlied

Johanna Müller-Hermann All die wachsenden Schatten

Maria Bach Erinnerung

Maria Bach Wiegenlied

Johanna Müller-Hermann Fuge 

Maria BachSchlaflos

Maria Bach Maria auf dem Berge

 

Maria Bach (1896–1978)

Wolgaquintett 1927 für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier

1. Ruhig bewegt

2. Variationen über das Wolgalied

3. Finale

 

Christine Busch Violine

Elene Meipariani Violine

Klaus Christa Viola

Mathias Johansen & Conradin Brotbek Violoncello

Akiko Shiochi Klavier

& Kammerchor Vocale Neuburg | Leitung Oskar Egle

 

Wien, wie es keiner kennt

 

Ihrer Komposition seien Charakteristika zu entnehmen, die «nicht gerade einen weiblichen Komponisten vermuten ließen.»

So schrieb der Kritiker R. Specht über das Streichquartett von Johanna Müller-Hermann in der Zeitung «Der Merker» am

1. März 1911.

 

Dieses Zitat zeigt, mit welchen Vorurteilen sich Komponistinnen über Jahrhunderte herumschlagen mussten. Abgesehen von der Tatsache, dass es dem Kritiker nicht einfiel, dem Wort «Komponist» eine weibliche Form abzugewinnen, dürfen wir durchaus darüber rätseln, was das wohl für Charakteristika waren, die keinen «weiblichen Komponisten vermuten ließen»

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