Wir sind dankbar, dass wir wieder spielen dürfen und hoffen, die Einhaltung der Covid-Verordnungen tragen zu einer Entspannung der Situation bei.

 

* Die Sitzplätze werden zugewiesen und die Kontaktdaten erfasst.

 

* Das Tragen einer FFP-2 Maske während der gesamten Veranstaltung ist verpflichtend

* Es ist ein gültiges Testergebnis vorzuweisen, dafür gelten folgende Regelungen:
   1. PCR-Tests | gültig bis zu 72 Stunden nach Testung.
   2. Antigen-Tests müssen wie bereits üblich von medizinisch qualifiziertem Personal durchgeführt werden | gültig bis max. 48    

       Stunden ab Testung.
   3. Selbsttests in Teststraßen werden unter Aufsicht an den derzeitigen Teststationen oder anderen „offiziellen“ Abnahmestellen   

       durchgeführt | gültig bis max. 48 Stunden ab Testung.
   4. Selbsttests für zuhause, mit dem Sie sich registrieren müssen, sind max. 24 Stunden gültig.  Zur Anleitung geht es hier. 

 
* Keinen Test brauchen:
    - Kinder unter 10 Jahren
    - Gesundete mit Absonderungsbescheid, nicht älter als 6 Monate  (Nachweis über behördliche Bestätigung aufgrund von  

       Quarantäne)
    - Personen mit Antikörperbescheinigung, nicht älter als 3 Monate

    - ein Nachweis über eine Impfung gilt bei
        * einer Erstimpfung ab dem 22. Tag dieser Impfung, die nicht länger als 3 Monate zurückliegen darf
        * einer Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 9 Monate zurückliegen darf

 


Konzert N°3

Frühlingswind und Vogelklänge

Von der Sehnsucht nach dem Fliegen

 

Pforte um 7  |  Die öffentliche Generalprobe

Do 17. Juni, 19 Uhr, Kapelle des Landeskonservatoirums Feldkirch, 2. Stock

 

Pforte um 8  |  Konzert

Fr 18. Juni, 20 Uhr, Kapelle des Landeskonservatoirums Feldkirch, 2. Stock


 

Programm

 

Anonymus (13. Jahrhundert)

Sumer is icumen in


Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Concerto in d (nach Antonio Vivaldi) BWV 596

1. Allegro

2. Allegro

3. Largo e spiccato

4. Allegro


Eustache du Caurroy/ Hans Leo Haßler (1549–1609) / (1564–1612)

Variationen über Une jeune fillette / Ich gieng einmal spatieren

 

Alessandro Poglietti (17. Jahrhundert)

Canzon und Capriccio über das Henner und Hannergeschrey

Capriccio per lo Rossignolo

Syncopatione del Ricercar per lo Rossignolo


Tarquinio Merula (1595–1665)

La Lusignuola


Alessandro Poglietti

Ricercar octavi toni

Ricercar primi toni


Markus Schönewolf (*1977)
aus Schwebungen (2015)

In Wolken zu schwimmen
Unter Kranichen
Balz
Stürze
Seelenreise. Doppelpassacaglia

 

Johann Sebastian Bach/ Antonio Vivaldi (1685-1750) / (1678–1741)
Concerto in C-Dur (BWV 595, RV 108, BWV 545)

1. Concerto –

2. Largo

3. Fuga

 

 

Boreas Quartett Bremen  |  Blockflötenconsort

Jin-Ju Baek

Luise Manske

Julia Fritz

Elisabeth Champollion

 

 

 

 

«Die Natur muss gefühlt werden.»

Alexander von Humboldt (1769–1859)

 

In seinem berühmten Tagebuch von 1670 schrieb Samuel Pepys über das Blockflötenconsort: Der Klang ist so süß, dass er

mich betörte, und tatsächlich umfing er meine Seele, dass ich davon geradezu krank wurde, so, wie ich es früher war, als ich mich in

meine Frau verliebte. Die bewegenden Eigenschaften des Blockflötenklangs sollen auch am heutigen Abend hör- und fühlbar werden, ganz im Sinne ...

mehr

 

 

 


 

 

Die Liebenden

 

Seht jene Kraniche in großem Bogen!

Die Wolken, welche ihnen beigegeben

Zogen mit ihnen schon als sie entflogen

Aus einem Leben in ein anderes Leben.

In gleicher Höhe und mit gleicher Eile

Scheinen sie alle beide nur daneben.

Dass so der Kranich mit der Wolke teile

Den schönen Himmel, den sie kurz befliegen

Dass also keines länger hier verweile

Und keines anderes sehe als das Wiegen

Des andern in dem Wind, den beide spüren

Die jetzt im Fluge beieinander liegen:

So mag der Wind sie in das Nichts entführen.

Wenn sie nur nicht vergehen und sich bleiben

So lange kann sie beide nichts berühren

So lange kann man sie von jedem Ort vertreiben

Wo Regen drohen oder Schüsse schallen.

So unter Sonn und Monds verschiedenen Scheiben

Fliegen sie hin, einander ganz verfallen.

Wohin ihr? – Nirgend hin. Von wem davon? – Von allen.

Ihr fragt, wie lange sind sie schon beisammen?

Seit kurzem. – Und wann werden sie sich trennen? – Bald.

So scheint die Liebe Liebenden ein Halt.

 

Bertolt Brecht (1898–1956)